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Was ist der Lead-Status?

Jeder Lead hat zu jedem Zeitpunkt genau einen Status. Er zeigt auf einen Blick, in welchem Bearbeitungsstand sich ein Kontakt befindet – und steuert gleichzeitig, wie Hunter mit dem Lead umgeht: ob er wieder in der Call-Liste erscheint, ob er exportiert wurde oder ob er vorerst zurückgestellt ist.

Standardstatus

Hunter liefert vier vordefinierte Status, die den typischen Vertriebszyklus abbilden.
StatusBedeutung
Nicht angerufenAusgangsstatus jedes neuen Leads – noch kein Kontaktversuch erfolgt.
Nicht erreichtAnruf hat stattgefunden, aber niemand hat abgenommen. Der Lead erscheint nach dem konfigurierten Intervall im Lead-Scheduler automatisch wieder.
WiedervorlageGespräch hat stattgefunden, aber es wurde noch keine Entscheidung getroffen. Der Lead pausiert bis zu einem festgelegten Datum und taucht dann automatisch wieder auf.
ExportiertLead wurde erfolgreich abgeschlossen und an ein nachgelagertes System übergeben. Er bleibt sichtbar, erscheint aber nicht mehr aktiv in der Call-Liste.

Eigene Status anlegen

Die vier Standardstatus decken viele Anwendungsfälle ab, lassen sich aber nicht immer passend auf jeden Vertriebsprozess oder jede Branche übertragen. Deshalb können Sie in Hunter eigene Status definieren.
Das ist sinnvoll, wenn Ihr Vertriebsprozess spezifische Zwischenschritte kennt, die mit den Standardoptionen nicht abgebildet werden. Beispiele:
  • Angebot versendet – für Prozesse mit einer Angebots- oder Beratungsphase vor dem Abschluss
  • Nicht qualifiziert – wenn ein Lead im Gespräch als nicht zur Zielgruppe passend erkannt wurde und gezielt aus dem aktiven Prozess herausgenommen werden soll
  • Kein Interesse – zur klaren Kennzeichnung von Leads, die ausdrücklich abgelehnt haben, ohne sie zu löschen
Eigene Status helfen dabei, die Realität Ihres Vertriebsalltags abzubilden. Sie ermöglichen außerdem eine genauere Auswertung: Wenn jeder Bearbeitungsstand einen eigenen Status hat, lässt sich später nachvollziehen, wie viele Leads in welcher Phase stecken oder wo es im Prozess hakt.

Häufige Fragen

Ja. Der Status lässt sich jederzeit manuell über die Lead-Ansicht anpassen – unabhängig davon, welcher Status automatisch gesetzt wurde.
Der Lead bleibt aktiv in der Call-Liste und wird nach dem im Lead-Scheduler hinterlegten Intervall automatisch wieder zur Bearbeitung vorgeschlagen.
Ja. „Nicht erreicht” bedeutet, dass kein Gespräch zustande gekommen ist – der Lead erscheint automatisch nach dem konfigurierten Intervall wieder. Die Wiedervorlage setzt dagegen voraus, dass ein Gespräch stattgefunden hat und ein konkreter Rückrufzeitpunkt vereinbart oder gewünscht wurde.
Eigene Status erscheinen in der Statusauswahl wie die Standardstatus. Das Verhalten – ob ein Lead in der Call-Liste aktiv bleibt oder pausiert – lässt sich bei der Erstellung eines eigenen Status konfigurieren.